
„Schon die Ausstellungsarchitektur, die an ein riesiges Rechenzentrum erinnert, mit Räumen, die gut und gern aus einem Kubrick-Film stammen könnten , was umso mehr passt, als dieser schon in den Siebzigerjahren den Film „AI“ drehen wollte, den später Steven Spielberg übernahm, leitet die Blicke und schärft das Bewusstsein“
FAZ, 13.06.2026 „KI heisst jetzt Kritische Intelligenz“ von Eva-Maria Magel

„Schon der erste Blick auf die Ausstellungsarchitektur in Halle 1 lässt diese mit ihren grauen Wänden, dem schmalen Gang und den funktionalen Ausstellungszellen wie ein Gefängnis erscheinen. Die tatsächliche Referenz legt dann aber gleich die erste Arbeit offen: Timo Arnall dokumentiert in seiner Videoinstallation Internet Machine (2014) die Infrastruktur von Datenzentren als materiellem Fixpunkt nicht nur von Rechenleistungen, sondern auch von exorbitantem Wasserverbrauch. Dem Thema des maschinellen Sehens gibt die Ausstellungs im Folgenden ausführlich Raum – zu Recht, wie etwa die Arbeiten des katalanischen Kollektivs Taller Estampa eindrücklich zeigen.“
der Freitag, Nr. 28, 9.7.2026 „Lauter intelligente Fragen“ von Martin Conrads

„The World Through AI“ empfängt die Besucherinnen und Besucher mit einer angemessen dystopischen Ausstellungsarchitektur. Die kränklich grau gestrichenen Räume könnte man sich ähnlich auch in einer Serverfarm vorstellen; durch einen Lichtschacht in der Decke sind surrende Anlagen und verlegte Kabel zu sehen. Die Videoarbeit „Internet Machine“ von Timo Arnall ist über zehn Jahre alt, doch die Aufnahmen verborgener Infrastrukturen wirken zeitlos aktuell. In den schlafwandlerischen Bildern sucht der Blick immer wieder nach dem, was noch menschengemacht, noch von Hand gefertigt ist – und sei es der verstrichene Beton rund um einen Kabelschacht.“
monopol, 17.7.2026 „Die Rache der Realität“ von Katharina Cichosch










„The World Through AI“ kuratiert von:
Antonio Somaini, Katharina Dohm, Cornelia Eisendle
„The World Through AI“ Ausstellungsgestaltung:
unique assemblage
„The World Through AI“ Ausstellungsgrafik:
Bureau Sandra Doeller
Foto 1-4, 13:
unique assemblage
Foto 5-12:
The World Through AI, 2026, installation view,
© Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2026, Photo: Norbert Miguletz