Zettels Reise – Wettbewerb – Goethe Universität-Campus Westend

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Zusammenarbeit zwischen Susa Templin und unique assemblage zur Entwicklung eines Kunst- werkes für das DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung).

Im Rahmen eines Wettbewerbes wurde eine Installation entwickelt, dessen Leitmotiv die Darstellung der Beweglichkeit und Freiheit des forschenden Geistes und des assoziativen Sammlen und Verknüpfen von Inhalten ist.

Wissen und Lernen sowie kreatives Denken bilden die Voraussetzung dafür, Zusammenhänge zu verstehen, eigene Theorien zu formulieren und neue Gedanken zu entwickeln. Damit sind sie die Bedingung dafür, das Leben frei und selbstbestimmt zu gestalten.

Diesem Grundmotiv folgend, wurde eine Gruppe assoziativ miteinander verbundener leichter, schwebender Skulpturen entwickelt: eine lose Blattsammlung transparent-farbiger, aufgestobener Zettel, Buch-Seiten, Skizzen und Notizen.

Wie Gedanken, Ideen, Assoziationen und Inspirationen wehen diese skulptural-fotografischen Arbeiten durch den hellen, 6-geschossigen Raum. Ähnlich einer Sammlung Papiere, die, von einem Windstoß erfasst, frei und leicht im Raum nach oben kreist.

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Diese aufgewirbelten, fliegenden und im Moment der Bewegung fixierten Skulpturen sind die künstlerische Umsetzung einer spielerische-assoziativen und zugleich poetisch-wissenschaftlichen „Forschungsarbeit“ über den Aufbau des Lichts und der Farben.

Wie sich aus der Bindung lösende Seiten sind die auf transparente Platten gedruckten Motive mit variierenden Abständen auf Aluminiumtafeln montiert. Beide, die tragenden Aluminiumplatten und die darauf montierten farbigen Bildtafeln schmiegen sich leicht, wie durch den Wind in ihre Form gebracht, gefaltet und gebogen an Brüstungen und Deckenlichter des Atriums.

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Fachbücher, theoretische Texte und wissenschaftliche Zeichnungen waren die Vorlagen für diese collagierten „hypothetischen“ Forschungsskizzen und phantastischen Manuskriptseiten. Sie wurden im Atelier zusammengesetzt und fotografiert. Die so entstandenen Fotografien sind die Motive der sieben Bildtafeln.

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Fotos und Text: Susa Templin und unique assemblage

 

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